Josh wrote:Interessanter Ansatz, dem ich so leider gar nicht allzu viel entgegenzusetzen habe - denn ich teile diese Meinung weitesgehend. Ich erleb es auch im Moment wieder, wo ich für die Schule ein Referat über die RAF vorbereite. Man sucht sich im Internet dumm und dämlich, aber es gibt einfach keine wirklich objektiven Quellen. In jeder Aussage, in jeder Abhandlung ist stets zumindest die Tendenz eines Meinungsbildes zu erkennen, was aber gar nicht überraschend ist. Es ist nun mal eine Tatsache, dass politische Ereignisse, die wir oder nahe Verwandte (Eltern, Großeltern) selbst miterlebt haben, uns in unserer Entwicklung prägen, da wir mit ihren unmittelbaren Nachwirkungen umzugehen haben.
Was ich allerdings für bedenklich halte, ist die Annahme, dass somit historische Ereignisse, die schon länger zurückliegen, in einem rein objektiven Licht betrachtet werden können. Denn wie wir ja wissen, wird Geschichte grundsätzlich von den Gewinnern geschrieben. Heute herrschende Lehrmeinungen zu Themen wie dem Irakkrieg oder der DDR werden auch in 150 Jahren höchstwahrscheinlich noch genau so wiedergegeben werden, da auch hier die objektiven Zeitzeugnisse fehlen werden. Die Gründe dafür liegen darin, dass 1. wir nicht in der Lage sind, sie zu verfassen, da wir ja - wie schon festgestellt - aufgrund unseres persönlichen Bezuges zu den entsprechenden Themen "vorbelastet" sind, und 2. auch die nachfolgenden Generationen dazu nicht imstande sein werden, weil sie die Zeit nicht miterlebt haben und eben genau das nicht sind.
Ich halte es insofern für illusorisch, zu glauben, dass die Geschichtsschreibung jemals wirklich objektive Quellen hervorgebracht hat. Das Einzige, worauf wir uns tatsächlich verlassen können, sind einwandfrei belegbare historische Daten. Ansonsten ist es wichtig, dass man in der Geschichte lernt, alles in Frage zu stellen.
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Ich hatte von der 6.-9. den gleichen Lehrer in Reli. Es war stinklangweilig, sehr trpcken und ich stand immer auf einer 3.
In der 10. hatten wir dann zwei Referendare. Im Unterricht wurde fast ununterbrochen diskutiert, die ganze Klasse war eingebunden, es war sehr interessant und ich hatte am Ende des Jahres 1,00 im Zeugnis.
Im nächsten Jahr hatte ich wieder die alte Lehrerin. Alles war wieder wie früher (mit der Ausnahme, dass ich eine 2- geschafft habe...).
Nachdem ich erfahren habe, dass ich diese Lehrerin auch in der Kollegstufe hätte, bin ich zu Ethik gewechselt (und alle anderen Diskussions-Freaks auch)...
Ähnlich in Musik:
Da gibt es auch eine Lehrerin, bei der ich immer zwischen 3 und 4 stehe, bei allen anderen stehe ich jedoch zwischen 1 und 2 (Ich spiele Klavier...).
Oder, besser gesagt, ich bekomme Klavierunterricht.
Bei obigen Lehrern bin ich jedoch nicht der Einzige, dem das so geht. Das liegt also nicht daran, dass der Lehrer mich nicht mag oder so (ich glaube, meine Reli-Lehrerin war ganz angetan von mir - also, bevor ich in Ethik gewechselt bin^^). Den Fall gab's auch, das wäre dann aber mein ehemaliger Physik und Mathelehrer (wegen ihm habe ich den Ph-Gk gewechselt...).


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. Würd mich echt freuen.
Callid wrote:Er wurde vor knapp einer Woche wiederbelebt. Seitdem diskutieren wir hier über Geschichte. Möchtest du mitmachen?

James Rye wrote:Callid wrote:Er wurde vor knapp einer Woche wiederbelebt. Seitdem diskutieren wir hier über Geschichte. Möchtest du mitmachen?
Über welche Geschichte wird hier diskutiert?^^
@ShinRan36
Harharhar~
Gott, was für ne Story. XDDD
Hm, was soll denn hier genau interpreteirt werden?
Die Menge oder Herr Cleophas oder beide?
Die grüne Krawatte oder dass alle annehmen, er trage immer eine grüne Krawatte und immer mehr Dinge andichten, die net wahr sind aber von allen geglaubt werden, während Herr Cleophas keine Ahnung von nix hat?
Oder gibts da bestimmte Vorgaben die du einhalten sollst beim interpretieren oder ist das frei gestellt?
::D:D:D:
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